TVG "Germania" Nordhemmern e.V.

Der Turn-Verein "Germania" Nordhemmern wurde im Jahr 1910 von mehreren Sportskameraden gegründet, Wilhelm Riechmann wurde erster Vorsitzender. Der zunächst geltende Name TV "Gut-Heil" Nordhemmern wurde jedoch im Jahr 1913 in "Germania" geändert, da bei Vergleichswettkämpfen Schwierigkeiten mit dem Nachbarverein "Gut-Heil" Rothenuffeln entstanden. Der TVG hatte zunächst nur die Turnsparte, erstes Highlight dieser war das Turnverbandsfest auf der Wiese bei Nagel, welches mit 10.000 Teilnehmern und einem riesigen Umzug das ganze Dorf bewegte. In den Jahren der beiden Weltkriege kam wie in fast allen Vereinen das turnerische und sportliche Geschehen zum erliegen.

In der Nachkriegszeit begann man vermehrt im Verein Feldhandball zu spielen, das erste Spiel endete 1945 mit 1:0 für den TVG gegen Häverstedt.

Weiterhin konnte man im Turnen große Erfolge feiern, so errang man 1947-1949 den Titel des Westdeutschen Meister in der Mannschaftswertung. Auch eine Frauenhandballmannschaft gründete sich und konnte in den Jahren zwischen 1946-49 Erfolge feiern.

In der Saison 1952/53 wurde die 1. Herrenmannschaft Kreismeister und stieg somit in die Feldhandball Landesliga auf, in der man zwei Jahre spielte. In den Folgejahren machte sich die gute Jugendarbeit bezahlt, immer wieder kamen neue Talente in die Herrenmannschaften, so gelang 1958 der wiederholte Aufstieg in die Landesliga. Im darauffolgenden Jahr konnte sogar der Aufstieg in die Westfalenliga geschafft werden, der größte Erfolg der bisherigen Vereinsgeschichte. Im Jahr 1962 wurde dann das Kapitel Hallenhandball aufgeschlagen, wo man im Jahr 1966 bereits den Kreismeistertitel verbuchte. Neben dem nun herrschenden Leistungssport Handball gab es jedoch auch ein ausgiebiges Breitensportangebot. So wurde 1969 eine Frauen-Gymnastikgruppe gegründet, zudem gibt es seit den 80er Jahren auch eine Tennis-Sparte. Auch die "alte" Garde der Herren rief in den 70er Jahren eine Gymnastikgruppe ins Leben, noch heute machen die "Altherren" Radtouren oder andere Unternehmungen. Für die Jüngsten wird seit 1974 das Kinderturnen und das "Eltern-Kind" Turnen angeboten.

In der Saison 1978/79 wurde der Aufstieg in die Verbandsliga gefeiert, in der man bis zur Gründung der HSG NoMi im Jahre 1994 als TVG Nordhemmern spielte. Die Derby´s mit dem VFB Holzhausen waren dabei die unvergessensten Spiele. Fast hätte man im ersten Jahr der Verbandsliga den Aufstieg in die Oberliga geschafft, man scheiterte nur knapp als Zweiter. Trainer damals war Dieter Schäpsmeier, der das Amt von Erfolgscoach Jürgen "Peppi" Beißner übernahm. Auch der TVG erkannte, dass es trotz guter Jugendarbeit wichtig ist, alle Altersklassen mit Mannschaften zu besetzen, so erschloss man sich 1991 mit den Nachbarvereinen Südhemmern und Mindenerwald sich im Jugendbereich zusammenzuschließen und eine Jugenspielgemeinschaft "NSM" zu gründen.

1994 kam dann der Schulterschluss im Senioren- und Frauenbereich mit dem RSV Mindenerwald, nachdem man schon drei Jahre erfolgreich zusammengearbeitet hatte. Die HSG NoMi entstand.

RSV "Westfalia" Mindenerwald e.V.

Der Reit-Sport-Verein "Westfalia" Mindenerwald wurde am 21.04.1949 in der Gaststätte "Schröder" gegründet. Der RSV veranstalte wenige Wochen nach der Gründung direkt ein Kranzreiten auf dem noch unbefestigten Lavesloher Weg. Am 16.02.1954 wurde aus dem Reitverein dann ein Handballverein, da der Reitsport aufgrund der Motorisierung in der Landwirtschaft vermehrt in den Hintergrund geriet. Hinter der Gaststätte "Schröder" wurde eine Kuhweide zu einem Sportplatz hergerichtet, das Training der Handballmannschaft in den Wintermonaten fand in unbeheizten Scheunen statt. Durch den Bau der Schule 1953 konnte der RSV ab dem Jahr 1956 auch den dazugehörigen Sportplatz nutzen. Zwischen den Jahren 1954-1977 waren ständige Auf- und Abstiege zwischen der 1. und 2. Kreisklasse vorherrschend.

In den 60er Jahren wurde zudem eine Laienspielgruppe ins Vereinsleben des RSV integriert, die bis heute im Verein bestand hat. Die Theatergruppe ist sogar bis über die Kreisgrenzen bekannt. 1968 gründete der RSV noch eine Tischtennis-Abteilung, auch diese gibt es heute noch. Im Jahr 1979 stieg die 1. Herrenmannschaft in die Kreisliga auf, 1981 gab es erstmals eine 1. Frauenmannschaft. Der Aufstieg in die Bezirksliga in der Saison 1984/85 war eines der größten Erfolge im eigenständigen Handballverein Mindenerwald. Die Jugendarbeit war zudem auch immer wieder für Erfolge gut, als dies 1990 jedoch endete gründete man ein Jahr später die JSG Nordhemmern/Südhemmern/Mindenerwald. Am 1.06.1993 wurde dann auch der Zusammenschluss mit dem TVG "Germania" Nordhemmern im Erwachsenenbereich beschlossen, zunächst entstand die HSG Nordhemmern/Mindenerwald. Das Vereinsheim am Sportplatz des Rahdener Postwegs wurde 1999 eingeweiht und bietet bis heute Platz für Feiern oder Vereinssitzungen.

VFB Holzhausen II e.V.

Der VfB Holzhausen wurde 1946 als einziger Holzhauser Sportverein nach dem Krieg wieder ins Leben gerufen. Der VfB „Cimbria“ war in den ersten Jahren unter dem heimisch gewordenen Artur Küter sehr erfolgreich.

Ab dem Jahr 1954 verzichtete man auf das „Cimbria“ und in der neuen Satzung fand sich nur noch der VfB Holzhausen wieder. In den folgenden Jahren verlief die Geschichte des VfB wenig spektakulär und erst mit dem Bau der Bürgerhalle kam der Verein so richtig in Fahrt.

Es begann der Aufstieg der Männer bis in die Verbandsliga (1977) und später bis in die Oberliga (1987). Dort hielt man sich leider nur drei Jahre, stieg 1990 wieder ab und verpasste in den Folgejahren mit zwei Vizemeisterschaften nur knapp den erneuten Sprung in das Westfälische Oberhaus.

Die Frauen schaffen 1982 den Aufstieg in die Regionalliga, damals die zweithöchste Spielklasse im Damenhandball. In den 90er Jahren schaffte man nach zwischenzeitlichen Abstiegen noch zwei Mal den Sprung in die Oberliga.

In dieser Zeit wurde auch eine sehr erfolgreiche Jugendarbeit betrieben, von der der Verein bis zur Jahrtausendwende schöpfen konnte.  Im männlichen Jugendbereich konnte man ab dem Jahr xxx keine A-Jugend mehr präsentieren aber im weiblichen Jugendbereich war man bis zuletzt sehr erfolgreich.

In den Jahren 1997 bis 2006 spielte man in einer Spielgemeinschaft auch im Erwachsenenbereich mit dem TuS Hartum.

Maßgeblich geprägt hat den  Verein der langjährige erste Vorsitzende August Wiese, in dessen Amtszeit auch die größten Erfolge fielen.

SPIELE

SPONSOREN

GESUNDHEITS PARTNER

TABELLE

NrMannschaftPunkte
1 LIT TRIBE GERMANIA 22:2
2 ASV Hamm-Westfalen II 22:4
3 TSG AH Bielefeld 18:6
4 Soester TV 15:9
5 VfL Handball Mennighüffen 15:9
6 VfL Gladbeck 14:10
7 Spfr. Loxten 14:10
8 TuS Ferndorf II 10:12
9 HTV Hemer 8:16
10 FC Schalke 04 7:15
11 SuS Oberaden 6:18
12 TuS 09 Möllbergen 6:18
13 TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 5:19
14 TSG Harsewinkel 4:18
NrMannschaftPunkte
1 CVJM Rödinghausen 20:2
2 HSG Altenbeken/Buke 19:3
3 TV Isselhorst 19:5
4 HSG Porta Westfalica 16:6
5 TV Emsdetten II 11:11
6 TSV Hahlen 10:12
7 HSG TuS/EK Spradow 10:12
8 LIT TRIBE GERMANIA II 10:12
9 TuS Brake 9:13
10 Spvg. Steinhagen 8:14
11 TuS Nettelstedt II 8:14
12 Ahlener SG II 7:15
13 HSG Hüllhorst 7:17
14 ASV Senden 2:20
NrMannschaftPunkte
1 Handball Bad Salzuflen 16:2
2 Spvg. Steinhagen 15:5
3 TuS Brockhagen 14:6
4 LIT TRIBE GERMANIA 13:7
5 HSG Hüllhorst 11:7
6 HSG Petershagen/Lahde 11:9
7 Ibbenbürener SpVg 08 II 11:9
8 TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 11:9
9 TuS Eintr. Oberlübbe 7:13
10 HSV Minden-Nord II 4:16
11 HSG Rietberg-Mastholte 3:17
12 HT SF Senne 2:18

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